Habe heute ein Paar Bilder aus den Red Rocks gesehen und da ist mir wieder eingefallen, wie schön die Geschichten rund um den Kokopelli dort waren. Wir haben dort Ruinen von Hopi - Indianern besucht und waren einfach begeistert von den Höhlenmalereien…
Hier eine schöne Geschichte des Kokopelli:
Kokopelli ist ein Fruchtbarkeitsgott, der von den Ureinwohnern des amerikanischen Südwestens (heutige USA) verehrt wird. Er wacht sowohl über die Geburt und Fortpflanzung, als auch über die Landwirtschaft. Kokopellis Flötenspiel vertreibt den Winter und leitet den Frühling ein. Viele Stämme, wie zum Beispiel die Zuñi, verbinden mit Kokopelli auch den Regen.
Für gewöhnlich wird er als buckeliger Flötenspieler dargestellt, mit antennenähnlichen Auswüchsen auf dem Kopf und, wegen seines Einflusses auf die menschliche Sexualität, oftmals mit überdimensionalem Phallus.
In manchen Mythen war dieser Penis abnehmbar und manchmal ließ Kokopelli ihn in einem Fluss zurück mit dem Auftrag, Sex mit den dort badenden Frauen und Mädchen zu haben. Bei den Hopi trägt er Kinder in einem Sack auf seinem Rücken und verteilt diese unter den Frauen. Aus diesem Grund sind junge Mädchen bei seinem Anblick oft furchtbar verängstigt. Er wird oft mit Hochzeitszeremonien in Verbindung gebracht und wird bei den Hohokam und Hopi manchmal mit einer Gefährtin, Kokopelli-mana (einem seiner weiblichen Aspekte), abgebildet.
Da Kokopelli ebenfalls Gott der Fortpflanzung des Wildes ist, ist er auf Abbildungen oft mit tierischen Gefährten wie Schafsbock oder Hirsch zu sehen. Andere häufig abgebildete Gefährten sind sonnenbadende Tiere wie etwa Schlangen oder wasserliebende wie Eidechsen oder Insekten.
Gelegentlich taucht er zusammen mit Paiyatamu, einem anderen Flötenspieler, auf Abbildungen von Zeremonien des Mais mahlen auf. Manche Stämme sagen, er trägt Babys und/oder Saatgut in seinem Sack auf dem Rücken.
Die Hopi - Indianer haben in den Red Rocks eine Prophezeihung hinterlassen [Schwarzseher bitte nicht hinsehen]:
Wie kommen diese Ur – Völker auf solche Voraussagen? Konnten sie vielleicht erahnen, welche Gefahren und Gier der fortwährende Fortschritt mit sich bringt? Oder konnten sie anhand wiederkehrender positiver oder negativer Erignisse bei bestimmten Sternzusammenstellungen Dinge ableiten? Oder übersetzen wir Zeichen aus längst vergangenen Zeiten einfach falsch? Wenn ich in mich hinein sehe und darüber nachdenke:
FASZINIEREND!

This work, unless otherwise expressly stated, is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 3.0 Unported License.

![Hexentee [heksenthee] Hexentee [heksenthee]](http://farm4.static.flickr.com/3141/3090927202_11e05ae26e.jpg)

….wohl wahr!!
Ein schönes Wochenende Für Dich
Rosi
WebCam - Stöckchen - Lenormand Cafe
Guten Morgen!
Danke;-)
Ja, die Bibel ist in der Tat ein gutes Beispiel dafür. Schönes Märchenbuch…
Sorry, wenn ich so spät antworte momentan, aber ich bin ein wenig start eingebunden hier… Wird wieder besser…
Falls wir uns heute nicht mehr lesen sollten: guten Start ins Wochenende… Gegen Mittag kommt noch ein nettes Stöckchen, das Euch alle erwischt;-)
Ein sehr interessanter Bericht!
Zu den Schriften habe ich die Meinung, dass sich die Deutungen jemand mal ausgedacht hat, diese immer weiter verfremdet und dann womöglich so verfeinert wurden, dass wir sie heute verstehen.
Das sind für mich meistens nur Ableitungen eines Einzelnen, der solche Schriften, Schriftstücke und Zeichnungen entdeckt hat. Ich liege damit bestimmt falsch, aber anders kann ich mir viele alte Berichte in heutiger Übersetzung nicht erklären. Eines der meisesten Beispiel dabei ist für mich die Bibel.
Lieben Gruß zum Abend
Kvelli
Liebste Rosi!
Danke für das Lob:-) Freut mich wirklich sehr.
Was die Christenheit angeht, so glaube ich nicht wirklich dass es wichtig ist, wo der Mensch gelebt hat und alle Erzählungen um ihn herum [Bibel] sind sicher bis zum äussersten übertrieben und überrmantisiert. Wir, die als römisch-katholisch oder halt lutheranisch erzogen wurden, leben ohnehin nach dem bekanntesten Lügenbuch.
Das Ergebnis dieser heilen Welt sind kinderschändende Priester und ähnliche Geschichten…
Liebe Luiza!
Sie haben Zugang zu einer Ebene, die wir schon fast nicht mehr kennen. Aber wie´s scheint, sind wir dabei, diese Kanäle wieder zu öffnen. Es gab immer, wenn auch nur vereinzelt Menschen, die “das” konnten, ..die “wußten”, und so wurde dieses Wissen durch die Jahrtausende getragen….
Indianische Seher konnten weit in die Zukuft blicken und Dinge über das Universum aussagen, was erst später durch moderne technische Geräte “bewiesen” wurde. Sie brauchen nicht mit einer Rakete zum Mond zu fliegen, um zu “sehen” und zu “wissen”.
Sie schalteten diesen ewigen Gedankenfluß aus, und erst dann war es ihnen möglich einzutauchen, anzuzapfen, und sicher war für sie, im ersten Augenblick, auch nicht immer klar, was sie da eigentlich sahen,….konnten sich vielleicht auch nicht gleich einen Reim drauf machen.
Mit den falsch übersetzten Zeichen, gebe ich Dir recht. Man muss das, die Zeichen, aus dem Konzext der Zeit, in der sie gemalt,gemacht wurden, sehen. Aber wie können wir das? Wir können doch nicht mal wirklich sagen, wie der berühmteste Schamane der Christen, Jesus, wirklich gelebt hat. Geschichten gibt es zwar unzählige darüber, aber ob sie sich nun wirklich so zugetragen haben,….?
Ein guter Beitrag. Gefällt mir!
Viele liebe Grüße
Rosi