
Manchmal reichen zwei oder drei Tage und die Welt steht in einem vollkommen anderem Licht dar. Mal wieder habe ich den Beweis, dass der Mensch Abwechslung braucht. Ohne jeden Zweifel kann man seine Arbeit oder seine feste Umgebung mögen, ja vielleicht sogar lieben und viel Zeit und Leidenschaft investieren. Ohne Abwechslung und einen festen Ortswechsel aber, entwickelt sich das ganze in eine Katastrophe. Nur das Glück des Ortswechsels lässt zu, den Alltag aus der Entfernung zu betrachten und zu erkennen, wie ausweglos abwechslungsarmes Leben sein kann…
Der bereits angekündigte Ablaufplan für das verlängerte Wochenende war eng belegt aber gut einzuhalten und brachte viele neue Erkenntnisse.
Dienstag: der Höhepunkt des Tages lag im AC/DC – Konzert und war ein Volltreffer.
Die PlayList:
- Rock’n’Roll Train
- Hell Ain’t A Bad Place To Be
- Back In Black
- Dirty Deeds Done Dirt Cheap
- Big Jack
- Shot Down in Flames
- Thunderstruck
- Black Ice
- The Jack
- Hells Bells
- Shoot To Thrill
- War Machine
- Anything Goes
- You Shook Me All Night Long
- TNT
- Whole Lotta Rosie
- Let There Be Rock
- Highway To Hell
- For Those About To Rock (We Salute You)
Mittwoch: GLÜCK GEHABT: weder Zahnarzt noch Firma standen auf dem Tagesplan. Ein wenig Shoppen, Eis essen, lustwandern durch die Köln – Arcaden…
Donnerstag: ein strenger, aber genussvoller Plan für den Tag:
- 0700 Aufstehen, Kaffä trinken, erfrischen und anziehen, den Herrscher wecken
- 1030 Treffpunkt an der SVG – Tankstelle am Eifeltor. Eigentlich zum Frühstück, aber es war nicht lecker.
- 1130 Sammeln, aufstellen, losfahren -> 3 Stck. Motorrad, 1 Stck. Auto
- Fahren fahren, tanken, rauchen, fahren, fahren, pause…
- Irgendwann am Nachmittag im Hotel angekommen, einen Milchkaffä getrunken, geduscht und mit netter Gesellschaft zu Abend gegessen. Anschliessend noch ein kurzer Spaziergang, schlafen.
Freitag: der Weg ist das Ziel. Hier die Übersicht, das rosa eingezeichnete war die Tour:
Höhepunkt des Tages: Besuch des Brüder Grimm Hauses in Steinau und Abendessen im Antik Bistro in Marktheidenfeld. An diesem Tag habe ich zwei ansehnliche Andenken gesammelt: Eine ca. 20 cm hoche Bronze Skulptur – Justicia. Über den Preis will ich nicht reden, die Chäffin ist 15,00€ runter gegangen, also nehme ich an, sie wäre noch mehr runter gegangen, wenn wir gezielter auf sie eingeredet hätten. Bin aber totzdem froh, dass ich sie gekauft habe, sie sieht wirklich sehr schön aus…
Das zweite Andenken hat Thomas ausgesucht:
…es war ein bisschen Heikel, denn naja: EIGENTLICH gehört es dem Hotel, aber bei uns passt´s auch ganz gut*hihi* <- die haben noch genug…
JA – es war ein toller Tag. Wir sind ganz viel durch Wälder gefahren, haben kleine süsse Ortschaften gesehen, zwischen Feldern und Bächen – es hat so richtig gut getan… Eigentlich haben wir an einem einzigen Tag mehr Bäume gesehen, als wir hier in Holland in der ganzen Zeit gesehen haben…
Ich hoffe, dass wir in den nächsten Tagen alle Bilder zusammen bekommen, unsere werde ich die Tage schon mal ins Fotoalbum hochladen (vielleicht noch heute) und den Rest dann, wenn ich ihn habe… Ein Bild ist ganz gut gelungen und das könnt Ihr jetzt schon sehen: Astrid und ich
Warum aber Reisen bildet: ich stelle immer wieder fest, dass ein Ausflug – egal wie klein er auch ist – immer neue Erkenntnisse bringt. Zum einen weiss ich jetzt noch mehr als sonst, dass ich kein Mensch bin, der am Meer leben kann – Bäume und Berge tun meinem Gemüt deutlich besser als Strand und Staub. Ich bin auch ziemlich sicher, dass ich nicht anders denken würde, wenn ich so lange Zeit in den Bergen wie hier in Holland verbringen würde.
Zum anderen weiss ich jetzt, dass der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland EXAKT 2 Monate älter ist als ich:

Samstag: Frühstück und zurück nach Köln
Sonntag: Frühstück und zurück nach Holland
Nun sind wir wieder hier, die Sonne scheint, aber der gründe Waldduft ist weg. Mein Kater hat die erste Gelegenheit genutzt, sich den Bauch vollgeschlagen und schläft jetzt in unserem Bett…
Ich hoffe, ich habe nichts ausgelassen – FALLS DOCH wird ein Nachtrag folgen…
Ab morgen geht es also mit der Routine weiter. Habe mir schon ein Paar Themen überlegt, werde allerdings zuerst das weg machen müssen, was meine mässige Vertretung durcheinander gebracht hat*hihi*
Der Sinn des Reisens besteht darin, unsere Phantasien durch die Wirklichkeit zu korrigieren.
Statt uns die Welt vorzustellen, wie sie sein könnte,
sehen wir sie wie sie ist.
Samuel Johnson (1696 – 1772)

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![Hexentee [heksenthee] Hexentee [heksenthee]](http://farm4.static.flickr.com/3141/3090927202_11e05ae26e.jpg)


Guten Morgen!
@Erdwurz: Danke:-) Hin und wieder ist es einfach unumgänglich und es muss sein, sonst zeigt der Körper Dir, dass Du nicht unsterblich bist…
@Rosi: Du brauchst mich nicht zu beneiden. Der Rest ist ziemlich anstrengend…
@Rufus: nöööö, sonst ist es stressiger:-) Es war viel los, aber es hat sich wirklich gelohnt:-)
Guten Start in die neue Woche allerseits!
War ja beinahe stressig im Gegensatz zu hier …
Liebe Luiza!
Ja, ein bischen beneide ich Dich schon. Aber na ja,……solche Zeiten habe ich auch schon erlebt. Was für ein Glück!
Ihr habt da ja wahnsinnig viel erlebt, und Du hattes auch rießig Freude dran. Ich freu´mich für Dich!
Ein wirklich toller “Reisebericht”!
Ganz liebe Grüße
Rosi
Ein toller Bericht und schön, dass du die Tage genossen hast (die Statue sieht ja Hammer aus). Und stimmt, wenn man aus der gewohnten Umgebung geht, dann lernt man meistens etwas dazu. Manchmal sind es kleine Dinge, manchmal auch eben große.
Aber es ist trotzdem schön wieder hier von dir zu lesen :)
lllg
Katzi