Angekommen. Eigentlich wollte ich den ersten Post ALLEINE der Lufthansa für ihren äusserst misslungenen Flug widmen, aber meine Wut ist mitlerweile etwas verraucht und ich erzähle nur einmal davon ganz kurz…
Alles fing mit einer recht entspannenden ICE – Fahrt von Köln nach Frankfurt. Am Flughafen angekommen ging es schon los. Der empfohlene CheckIn – Schalter war gar nicht besetzt, also weiter zur Halle A, wo es schneller geht.
Noch eine bis drei geraucht, dann ab in den Sicherheitsbereich, war noch ne Stunde Zeit, aber es gibt ja immer was zum sehen und zum shoppen. Eigentlich gibt es was zum sehen und zum shoppen. Letztes Mal gab es sogar Raucherecken, jetzt gab es einen Kiosk.
Kurz vor Boarding in der Halle eingefunden, reger Verkehr herrschte, dann die erste Durchsage: wer verzichtet auf seinen Flug? Die Maschine war ÜBERBUCHT! Wie soll das gehen bitte??? Wie auch immer. Ein kleines Schmackerl von 600€ pro Kopf wurde angeboten – 4 Plätze wurden gesucht – und schon fand sich ein Mann mit 3 Kindern, der die Nacht am Flughafen incl. Abendessen, Frühstück und die 600€ pro Kopf verbracht hat und den nächsten Flug am nächsten Tag genommen hat. Wenn er wüsste, welch einen Gefallen er sich getan hat!
Zu allem Übel der Überbuchung gab es kleine technische Probleme, der Flug hatte Verspätung, als wir noch in der Halle ausharrten. Dann ging es irgendwann rein. Dann die Meldung: es gibt noch mehr Probleme; und noch mehr Probleme und noch mehr Probleme. So sassen wir geschlagene 1,5 Stunden im Sitz und nichts tat sich…
Als jemand, der nicht oft fliegt und den Flug von 10 oder mehr Stunden als reinstes Mittel zum Zweck und eine Art kleine Gefangenschaft ansieht, ist ein Flug mit Lufthansa für mich etwas ähnliches wie der mütterliche Schoss. Der Service ist für gewöhnlich sehr gut, der Start möglichst sanft und die Ansagen des Piloten treffen ein.
Mit der genannten Voraussetzung ERWARTE ich also, dass spätestens bei Bekanntwerden des ersten Problems, so klein es auch ist, der Pilot schon mal seine Vorstellungsrunde per Lautsprecher macht und die Leute irgendwie dazu besticht, nicht durch zu drehen. NICHTS. Irgendjemand, der Co – Pilot oder so – sagte kurz, dass es noch dauert…
Eigentlich kenne ich es so, dass – sobald der Flieger auf dem weg zum Rollfeld bereit steht, der Pilot sich und seine Crew vorstellt, eine Wettervorausschau um Thema Turbulenzen und am Zielflughafen macht. Irgendwann heisst es dann kurz ready for take off und dann gibt der Bomber Gas und ist bald ziemlich oben.
In diesem Fall hiess es: wir stachchchchten in ca. 7 Minuten. Dann fuhr der Bomber los und der Co – Pilot sagte: JETZT und der Flieger hob ab…
Ich muss dazu sagen, der Start macht mir persönlich was aus, ich kämpfe gegen ein taubes Gefühl im Kopf und bin froh, wenn es wieder gerade wird, dann ist alles OK. Durch diese Aktionen verlor der Start für mich endgültig das letzte Quentchen Charme. Es war schlimmer als jemals mit Condor oder sogar mit Air Maroc.Eigentlich ist das der einzige Grund, warum wir mit Lufthansa fliegen und nicht mit anderen Gesellschaften – was für ein Reinfall!
Irgendwann ganz oben gibt es für gewöhnlich etwas zum Essen, Getränke, Dute Free und immer wieder Durchsagen vom Pilot.
All das gab es auch, ausser die Durchsagen vom Pilot. Die Nursen waren zwar recht nett, man spricht bei Lufthansa mitlerweile nur noch auf Wunsch deutsch – nicht weiter schlimm – aber das Gefühl, dass sie lieber woanders hin geflogen wären, war stets dabei…
Dabei hätte der Flug so schön werden können. Ein recht vornehmes Flugzeug stand zur Verfügung – A340-600 – wenig schreiende Kinder und recht gutes Unterhaltungsprogramm auf dem Bildschirm, WENN mein Bildschirm funktioniert hätte…
Naja, sind ja nur 10 Stunden, ich hatte ja ein Buch und habe es auch fast ganz gelesen. Einige Turbulenzen erschütterten dann endgültig meinen Gemützsustand, über Island und Grönland wurde ich aber durch den Ausblick ganz gut entlohnt…
Einige Stunden später dann die Landung. Eigentlich ein sehr interessanter Moment, sobald der Bomber die Erde trifft und man im selben Moment merkt, wie viel schneller es einem plötzlich erscheint als vor noch wenigen Sekunden…
Mit der Ankündigung: WIR LANDEN GLEICH, hat der Pilot einen recht guten Anflug auf den Flughafen hinbekommen. Nicht zu hastig, wenig holprig, sehr sanft. Die Berührung mit dem Boden allerdings war der Hammer. Es war so hart, dass ich für einen Moment den Sitz vor mir 8 – Fach gesehen habe… Er hat das wohl noch nicht so oft gemacht…
Der Ausstieg ging ausnahmsweise auch schnell, dann die Rennerei zum M´gration – Service – wer zuerst kommt, malt zuerst… In der Warteschlange wartend, kam auch die Crew zum Service und dann war einiges klar: der Mann und sein Gefolge aus dem Cockpit waren scheinbar noch nicht so lange dabei und haben in den internen Schulungen einige Dinge über Lufthansa einfach überhört. Wer von den dreien nun Pilot war, ist echt schwer zu sagen, die Typen erinnerten eher an gewisse Personen, die man für gewöhnlich mittags vor der Spielhalle trifft.
Weiter zum Service. Endlich waren wir dran. Thorsten zuerst. Pass vorzeigen, grünen Zettel vorzeigen, Fingerabdrücke, weiter. Dann ich. Pass vorzeigen, grünen Zettel vorzeigen, Fingerabdrücke. Fingerabdrücke. Fingerabdrücke? Linker Daumen – nichts. Rechter Daumen – nichts. Rechte Hand – nichts. Einige Minuten später: Luiza, you broke my system… Ohne Fingerabdrücke – sie haben ja eigentlich schon welche - aber dafür mit einem freundlichem Gruss zum schönen Urlaub ging es dann weiter zur Kofferausgabe und zu Hertz (amerikanisch: Höörrrtz) dann ins Hotel.
Im Hotelzimmer haben eine Käseplatte und Erdbeeren sowie einige Getränke und endlich ein Bett gewartet.
JetLag sei Dank haben wir es um 6:00 zum Frühstück geschafft – wir hätten auch um 5:00 geschafft – dann ging es weiter. 1200km bis nach Sedona!
Was für ein Tag! Bin gerade dabei, die ersten noch nicht erwähnenswerten Bilder hoch zu laden und hoffe, dass die hiesige Verbindung es noch heute schafft*hihi*
Es ging also in Denver los, quer durch Colorado, quer durch New Mexico und durch halb Arizona. Die Landschaft wechselt ständig, trotz stetiger Fahrt auf dem Hihgway und nicht auf Nebenwegen (wir wollten ja an einem Tag ankommen), ist der Wechsel der Lanschaften inclusive ihrer Farben, Pflanzen und Bauweisen nicht zu übersehen.
Nach knapp 11 Stunden dann endlich in Flagstaff auf die Landstrasse, den kleinen versteckten Weg zwischen den Red Rocks nach Sedona. Nur noch wenige Meilen, mit etwas Glück kommen wir noch vor der Dunkelheit an und können noch heute die roten Felsen sehen… Und siehe da: GESCHAFFT! Dann noch schnell in den Laden und dann endlich das Haus sehen…
Damit wir das Haus möglichst noch im Hellen erleben, hat der Ausflug in den Laden höchstens 15 Minuten gedauert. Schnell raus und siehe da: ARSCHSTOCKDUNKEL! Ach egal, der Sternenhimmel entschädigt ziemlich schnell.
Dann noch ins Haus, schnell auspacken und ENDLICH schlafen.
Heute ist nicht besonders viel passiert. Wir haben ein Outlet ausgeräumt besucht, im Whirlpool die Strapazen der letzten zwei Tage verkraftet und Wassermelone gegessen. Jetzt warten wir auf den Haustechniker, der versprochen hat, dass er in einer Stunde wieder da ist und dann gehen wir essen und ein bisschen Sedona per pedes erkunden. Dann erst gibt es Fotos. Ob ich das dann noch heute schaffe steht noch in den Sternen, aber spätestens am Freitag, denn dann sind wir wieder aus Las Vegas zurück…
Hier noch ein Paar Reisedaten:
Unser Auto: Ford Expedition, weiss (Oma & Opa gehen auf Reisen)
Meilenstand bei Abholung: 14097.1
Meilenstand heute: 14937.6
Umrechnungsfaktor: 1 amerikanische Meile = 1,609344 Km

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Guten Morgen! (es ist 5:10)
1000 Dank für die Geburtstagsgrüsse:-)
…ja, sonst fand ich Lufthansa immer super. Vielleicht noch Air Berlin, aber die fliegen ja nicht so weit.
Nächstes Mal versuchen wir wahrscheinlich doch mal American Airlines. Die gehören ja auch zur Star Alliance…
Ja, heute geht es nach Las Vegas. Wir haben immer noch ein bisschen Jetlag, das legt sich aber täglich:-)
Mal sehen, ob es mit Pawel klappt, es ist ja doch für alle sehr weit.
Haustechniker: Warmwasser im Bad war nicht anzukriegen, jetzt ist alles wieder gut:-)
Übrigens: färbe mir gerade die Haare. Ganz orange. Mal sehen, wie es aussieht:-)
eMail? Das ist egal, ich lese beide. Gleich nach dem Haare färben und duschen:-)
Bis später:-)
Du brauchst einen Haustechniker, interessant – was willst Du denn mit dem? ;)
Übrigens, überbucht werden Flüge eigentlich immer – da gibt es Wahrscheinlichkeitsmodelle, die mit den üblichen Ausfällen, diesen Ausgleichszahlungen und einigem mehr ein möglichst günstiges Abschneiden für die Airlines errechnet.
Czesc Iza!W Dniu Twych Urodzin zyczymy Ci z Tata wszystkiego najlepszego,milego urlopu idobrego powrotu z milymi wspomnieniami.Pierwsze zdjecia sa super.Pozdrowienia dla Thorstena i znajomych z Sedony.No i oczywiscie jak spotkacie sie z Pawlem A. to usciski od nas dla jego rodzicow tez.Wszystkiego dobrego :-)
Hallo, erst einmal ALLES GUTE ZU DEINEM GEBURTSTAG!!!!
Mich wundert dass Du über Lufthansa so positiv denkst. Ich bin einmal mit Lufthansa geflogen und fand es grausam. Das Kabinenpersonal war total arrogant! Da lobe ich mir doch die amerikanischen Fluggesellschaften, da hatten wir noch nie Probleme und die Stewardessen/Stewards sind immer super freundlich. Bei Lufthansa war das alles nur aufgesetzt. Wie gesagt, bin erst einmal damit geflogen. Nun seit Ihr also angekommen im schönen Sedona. Heute geht es ja erst mal nach VEGAS BABY!!!! Ich beneide Euch (wie oft hab ich das schon gesagt?)! Die Show wird Euch gefallen. Wenn ich Dir eine Email schreiben will, welche Adresse nehme ich dann? Die von Deiner Arbeit? Besser nicht oder ;-)?!
Also, noch mal einen schönen Geburtstag und lass Dich von Deinem Mann verwöhnen.
Take care……