Die Hoffnung stirbt zuletzt…

…aber sie stirbt.

So sollte am 4. Juli eine wunderbare Veranstaltung – organisiert durch den First Mustang Club of Germany – stattfinden, eine Lustfahrt sonder gleichen, sogar mit Besuch der Air Base in Wiesbaden. Natürlich haben wir uns angemeldet und recht bald eine Startnummer bekommen, nichts konnte mehr schief gehen – wir sind dabei!

DENKSTE! Die deutsche Beamtenwillkür erwischt mal wieder den leinen Mann, nicht einmal Spass ist erwünscht und nun ist dieser Teil des Treffs leider ausgefallen. Aber lest selbst:

Hallo liebe Mustanger !!!

In Abwesenheit von unserem 2. Präsi Frank Hollmann, Organisator des 04. Juli Events auf der Wiesbaden Air Base ( seit letzten Wochenende im Urlaub) eine offizielle Nachricht von Clubseite:
Wie schon in unserem Internet-Forum angedeutet, haben wir seid letzter Woche Infos von der US-Army erhalten, dass man sich mit dem deutschen Zoll über die Modalitäten der Verköstigung von 900 deutschen Teilnehmern der 04.Juli Feier rumärgert.
Was der deutsche Zoll auf dem Gebiet der US-Air-Base zu sagen hat, ist mir persönlich bis heute noch nicht verständlich; Frank wird dazu nach seinem Urlaub sicherlich genaueres sagen können. Es geht imPrinzip wohl darum, dass wir nicht gegen Bezahlung in den Genuß der zollfreien Produkte der Army kommen dürfen.
Der deutsche Zoll verlangt da wohl eine doppelte Kassenführung und nachträgliche Verzollung der von uns verköstigten Speisen und Getränke.
Frank selber hat versucht das Ganze in Richtung Gäste / Einladung von Gästen zu drehen und wir ( der Mustang Club ) hätte dann einen Beitrag X ( € 15,– pro Person / also rund € 12.000,– ) an eine gemeinnützige Organisation der US-Army gespendet.

Gegen alle Vorschläge hatte irgendwer immer etwas einzuwenden, so dass wir nun die OFFIZIELLE, SCHRIFTLICHE ABSAGE bzw. AUSLADUNG der US-Army erhalten haben. Das bedeutet für uns, dass der Programmpunkt AIR-BASE am 04. Juli nicht mehr zur Verfügung steht. Es ist wirklich schade zu sehen, woran ein solches Event scheitern kann. Ein Event, das sogar im Pentagon in den USA bekannt war und von dort aus auch als äusserst positiv für die deutsch-amerikanische Freundschaft angesehen und genehmigt wurde. Dem ganzen Clubvorstand tut Frank und sein Team / seine Mitarbeiter leid, die seid Monaten für dieses Event unterwegs waren und dafür gearbeitet haben. Wir können nur zu gut nachvollziehen, was es heisst alles Mögliche für ein Top-Event organiseirt und an alle Eventualitäten gedacht zu haben und dann haut dir von hinten die Bürokratie die Beine weg und Du selber hast nichts mehr in der Hand daran etwas ändern zu können.

Dadurch, dass aber Frank die gesamte Organisation vor seinem Urlaub abgeschlossen hatte ( also Sponsoren für 300 T-Shirts, Startnummerplatten, Band für den gemütlichen Abend im “Rosengarten” am 03. Juli, Mainzer Bürgermeistereinladung, alle Genehmigungen vorhanden ( auch für den grossen Korso )) wollen wir das Event trotzdem durchziehen.
Denn an dem Tag, als wir über die entstehende Problematik zwischen Army und Zoll erfahren haben, hat Frank die Fühler für einen Plan B ausgestreckt und wir können Euch folgendes mitteilen.

Alle Programmpunkte die am 03.u. 04. Juli geplant waren finden so statt wie angegeben ( Ausnahme Einfahrt auf die Air-Base ):
03. Juli gemütlichen Eintreffen beim Autoshaus Hollmannn in Mainz-Kostheim, am Abend dann im nahegelegenen Gasthof ROSENGARTEN Ochs am Spies und Country Band auf der Bühne ( siehe hierzu auch viewtopic.php?f=40&t=2858 )
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Grausam oder Grausam???

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  1. 16 Jun ’10 at 1:20 PM

    Alles wird gut :-* :-* :-*

  2. 16 Jun ’10 at 12:52 PM

    Nein, fiel mir noch nicht auf, vielleicht war’s einfach nur Zufall, warten wir mal ab, keine Panik ;-)

  3. 16 Jun ’10 at 11:24 AM

    …hmmmmm….. sehr seltsam. ist das nur bei mir oder in anderen blogs auch?

  4. 16 Jun ’10 at 11:19 AM

    Ja, sie sollten ihren Arsch bewegen und die fehlenden Steuern in Container – Häfen mal suchen…

    Aber ich denke, es wird trotzdem schön, es steht ja noch mehr auf der Tagesordnung:-)

  5. 16 Jun ’10 at 11:17 AM

    Ja, wundern brauchen wir uns sowieso nicht. Ich bestelle hin und wieder was in USA, weil es einfach günstiger ist – selbst mit Zoll, oder weil es das bei uns einfach nicht gibt. Zuletzt war es etwas für´s LensBaby. Wert: weit unter 100€. Durfte das Paket selbst beim Zoll in Köln abholen und unter 15€ Und: sie haben nicht mal meinen Ausweis kontrolliert…
    Damit halten sie die Leute auf.

  6. 16 Jun ’10 at 9:23 AM

    (komisch, jetzt bin ich ‘normal’ gekommen, da hat er den Comment gefressen, vom FB aus ging nix, da hat er gemotzt, ich hätte schon kommentiert. Das kann doch nicht dran liegen, über welchen Link ich herkomm?!?)

  7. 16 Jun ’10 at 9:19 AM

    Richtig fies… :-(
    Die tun doch immer noch blöder, fällt ihnen sonst gar nix mehr ein…???
    Es sind doch immer wieder deutsch-amerikanische Festle, da kann man doch nie auseinanderhalten, ob nun ein Ami oder ein Deutscher den HotDog verspeist hat…

    Schade, wär sicher super gewesen, hoffentlich ist der Ochs auch gut!!

    Griassle, Eveline

  8. 16 Jun ’10 at 8:37 AM

    Doof sowas und völlig unüberlegt, denn die negativen Auswirkungen sind viel viel höher, als der möglicherweise fiskalische Ausfall aus der Zolldifferenz. Leider sitzen da dann wirklich Bürokraten am Drücker, die nicht in der Lage sind, solche Reichweiten und Wellen (wie Du sie jetzt auch mit diesem Post aufschlägst) auch nur annäherend zu überschauen. Und da braucht man sich auch nicht mehr zu wundern, woran es in Deutschland krankt…

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