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Herbstliche Momente. Rot.

Trübes Wetter, Nieselregen, Nebel… Perfekte Voraussetzung für Schwarz – Weiss Bilder. Oder für eine Jagd nach Farbtupfern.

Die an schlechtes Wetter gewöhnten Antwerpener lassen sich nicht so leicht unterkriegen. Bunte Schirme, Accessories und Farbtupfer in der Stadt, in Cafés und Geschäften.

Rot und alles rund um rot macht die herbstliche Stimmung perfekt. Hier ein Paar Ideen.

Ein Vogelhäusschen mitten in der Stadt mit einem roten Herz; rote Kerze  und einige rötliche Weinflaschen in der Pizzeria sorgen für Gemütlichkeit und wärmen das Herz. Das Essen war grässlich und wir gehen nicht nochmal hin:-)

Unten dann noch drei schwarz – weiss Versuche; ebenfalls aus Antwerpen. Einmal der Blick aus der Pizzeria auf den Schatten der Kathedrale (recht teures Restaurant), eine Wandmalsprüherei und ein Detail einer Häuserwand in der Bratengasse.

Vollkommen richtig gelesen: Bratengasse. Alle vlämischen Orte, besonders die mit mittelalterlicher Kultur sind ähnlich aufgebaut. Die Mitte des Ortes wird vorzugsweise Grote Plaats (grosser Platz) genannt. Die sich davon – meist sternförmig – entfernenden Gassen und Gässchen sind nach Handwerkskünsten benannt. Nicht etwa rein zufällig: nein, in den Gassen und Gässchen haben damals genau diese Handwerker ihre ARbeit verrichtet und haben anderen Handwerken nicht die Show gestohlen. Ein Beispiel: In der Schlachtergasse wurde ausschliesslich geschlachtet und verarbeitet. Kein Platz für einen Goldschmied. Der Gestank hätte alle Kunden des Goldschmieds in die Ferne geschickt.

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Antwerpen by Night

Habe ich es schon mal erwähnt? – Antwerpen ist echt schön. Bei warmen Wetter und klarem Himmel besonders. Als wir da gewohnt haben, hatten wir selten so milde Abende wie gestern.

Eigentlich wollten wir bei Amadeus essen gehen; auf die Empfhelung der Beteiligten habe ich aber nicht reserviert und so mussten wir kurzfristig umdenken und waren in einem echt stilvollen Fondue Restaurant. Wunderbar eingerichtet, alles in Rot. Schöne Salate – Bar und feinst gewürztes Fleisch.

Nach dem Essen dann noch ein Spaziergang an der schelde und durch die historische Altstadt – HERRLICH! Die Belgier verbinden in ihrem Exterior wunderbar die moderne Einrichtungskunst mit den teilweise wirklich alten Gebäuden.Überall gemütliche Cafés, Restaurants, Kutschen fahren durch die Stadt, viele Fahrräder und Fussgänger. Alles das mit einem Hauch Mittelalter – Kopfsteinpflaster, enge Gässchen und sehr alte Gebäude.

Unendlich viele Motive. Wirklich ein perfekter Ort für schwerzweiss Bilder, auch wenn nicht alle was geworden sind…
Antwerpen hat schon immer mit seinen Motiven viele Menschen inspiriert. Zu den bekanntesten zählt ganz sicher Pieter Bruegel d.ä., der den Reichtum der Stadt in einem ganz bestimmten Gemälde auf seine Art und Weise dargestellt hat: Der Turmbau zu Babel. Zu diesem Bild gibt es viele Deutungen, auch um die Antwerpen – Version. Die endgültige Deutung liegt bei einem selbst und lässt beim Betrachten der Stadt und ihrer Menschen viel Raum für Phantasie… Im Übrigen kann man auch einige Gebäude und Räumlichkeiten besichtigen, die Peter Bruegel betreten hat…
Natürlich muss man nicht nach Antwerpen reisen, um alten Malern auf die Spur zu kommen. Einfach ein abendlicher Spaziergang weckt in jdem ein bisschen das Gefühl von Mitelalter…
Dieser Mann wirft immer wieder Fragen auf. Er schaut siegreich auf die Schelde in Richtung Nordsee. Wer ist er? Mich erinnert er an Leonidas, den König von Sparta. Allerdings kenne ich keinen Zusammenhang zu Antwerpen… [...was nichts heisst... ]
Ja, das war der Abend in Antwerpen. Es ist immer wieder schön fest zu stellen, dass der Schatten, der mehr als 5 Monate über der Stadt zu hängen schien, verschwunden ist. Kurz nach dem Auszug aus Antwerpen habe ich gedacht, dass der Schatten immer da sein wird, wenn wir wieder hin kommen. Aber er ist weg. Es lag nicht am Wetter oder an der Stadt, ja nicht mal an ihren manchmal seltsamen Menschen, es lag an der Zeit und an den Umständen.
Eine echt gute Feststellung.
Falls jemand von Euch eine Reise plant, hier noch ein Paar Tipps für Antwerpen:
Amadeus
Hangar 41
Lillo
Terra Meiga
WEITERE
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Hexentee [heksenthee]

Habe nun meine köstliche Entdeckung vom Wochenende mehmals nachgebaut und komme der richtigen Mischung immer näher…

Es handelt sich um einen Tee ohne Tee. Hervorragend für Alle, die z.B. an Sodbrennen leiden.

Die Zutaten:

Minze

Ingwer

Wasser

Zucker

Die Zubereitung ist einfach:

die Minze teilweise mit Stielen in kurzen Stücken, hauptsächlich aber die Blätter ins Glas verteilen. Ingwer in dünne Scheibchen schneiden, ebenfalls dort hinein.

Mit kochendem Wasser aufgiessen und ziehen lassen. Zucker nach Geschmack hinzufügen.

KÖSTLICH!

Vielleicht ist es ein Tipp für LAMIACUCINA?

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