Melaten
Heute war das perfekteste Wetter, um dem Melaten – Friedhof einen Besuch abzustatten.
Melaten lag gut ein Kilometer westlich der Stadt Köln, knapp jenseits des Bischofswegs, der die Grenze zwischen dem Gebiet der Stadt und dem des Erzbischofs markierte. Damit gehörte das Siechenhaus unter die Gerichtsbarkeit des Erzbischofs und war somit in geistlicher Hand.[2] Erstmals erwähnt wird Melaten im Liber Leprosorum extra Coloniam prope portam Honoris (Ehrentor), dem ältesten Rentbuch von Melaten. Der Eintrag datiert vom 25. April 1243. Die Urkunde handelt vom Wiederaufbau von Melaten. Beim Vorgängerbau handelte es sich vermutlich um das claustrum s. Lazari prope Coloniam genannte Leprosenheim, das im Krieg zwischen Graf Wilhelm IV. von Jülich und Erzbischof Konrad von Hochstaden zerstört worden war.[3] Auch aus urkundlichen Erwähnungen verschiedener nordwesteuropäischer Städte wird deutlich, dass solche Siechenhäuser regelmäßig früher entstanden, so wohl auch in Köln. Am 27. Juni 1245 gewährte der Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden allen Wohltätern des Siechenhofs Melaten einen Ablass.[4] Am 29. August 1247 nahm Papst Innozenz IV. Melaten unter seinen besonderen Schutz.[5] Gegen 1400 übernahmen die Äbte der Kölnischen Klöster St. Martin und St. Pantaleon sowie der Dekan von St. Aposteln der Schutz des Siechenhofs und seiner Privilegien.
Ein wirklich besonderer Ort. Hier ein Paar Eindrücke, weitere folgen noch.







Weitere Eindrücke folgen. Es sind ca. 400 Bilder und die wollen mit Andacht sortiert werden:-)
